Künstler
Seit 2006 wird die Nutzung der Werkstätten für die Lithografie und Radierung erneut intensiviert. Dabei sorgt eine Jury bei ihrer Auswahl der Bewerber für eine kontinuierlich hohe Qualität. Durch seinen Arbeitsaufenthalt bereichert jeder neue Künstler auf individuelle Weise das Landeskulturzentrum Salzau.
Eine vom Landeskulturzentrum Salzau berufene Fachjury hat im Dezember 2009 über die Vergabe von Künstleraufenthalten in den Salzauer Druckwerkstätten für das Jahr 2010 entschieden. Aus den zahlreichen Bewerbungen wählten Ulrich Krapohl (Grafische Sammlung/ Kunsthalle Kiel), Katharina Jesdinski (Muthesius Kunsthochschule Kiel, Leitung der Grafikwerkstätten) und Imke Spannuth (Landeskulturzentrum Salzau) 6 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland für dieses Jahr aus.
Für 2010 werden sechs vier- bis sechswöchige Arbeitsaufenthalte in den Druckwerkstätten ermöglicht.
Stipendiatinnen und Stipendiaten 2010
Ondrej Drescher, Reinhold Engberding, Hanna Hennenkemper, Eun Jung Kim, Tina Labuzinski, Margarete Lindau.
Bislang waren folgende Künstlerinnen und Künstler in den Druckwerkstätten Salzau für einen mehrwöchigen Künstleraufenthalt zu Gast:
Reinhold Engberding |
Lithografiewerkstatt | |
Seit 1994 waren Arbeiten von ihm in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland zu sehen. Im kommenden Jahr werden seine Arbeiten und Arbeiten der holländischen Künstlerin Karin Arink in einer großen Doppelausstellung im Gerhard-Marcks-Haus in Bremen gezeigt. Reinhold Engberding wurde mehrfach mit Stipendien ausgezeichnet; u.a. arbeitete er 2006 mit einem UNESCO-Stipendium an der Faculty of Fine Arts der Chiang Mai University in Thailand. Seit 2008 ist er Mitglied im Deutschen Künstlerbund. |
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Tina Labuzinski |
Radierwerkstatt | |
Tina Labuzinski wurde 1969 in Güstrow geboren und lebt heute in Berlin. In der Zeit von 1990 bis 1995 studierte sie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Grafik-Design und schloß ihr Studium mit Diplom bei Professer Alex Jordan ab. Stipendien/Preise
08_Katalog zur Ausstellung: |
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Charlotte Boesen |
Radierwerkstatt | |
BIOGRAPHIE Geboren in Kopenhagen1964 I Arbeitsaufenthalt an der Kunstschule in Holbaek (DK)1983 I Kunstschule Silkeborg, Erlernung druckgrafischer Techniken (DK)1996 I Studium an der Hochschule für Künste Bremen, Malerei / Freie Kunst bei Prof. P. W. Schaefer 2000 – 2006 I Diplom 2005 I Meisterschüler-Studium bei Prof. P. W. Schaefer 2006 I Lehrtätigkeit für das Fach Kunst an der Internationalen Schule Bremen 2004 - 06I lebt und arbeitet in Halle
DAAD - Stipendium 2003 I Arbeitsstipendium der Stiftung Thyll-Dürr / Elba (I) 2008 I Arbeitsstipendium Künstlerhaus Höfgen / Grimma (D) 2008 I Artist in residence, Interdisziplinäres Arbeitsstipendium Kunstsiftung pro Artibus / Ekenäs (FIN) 2009 I
2009 MUSEUM FÜR DRUCKKUNST / Leipzig: "Druckkunst x 15" A.I.R. GALLERY PRO ARTIBUS / Ekenäs (FIN): "Versperrt" / Installation und Grafik (Kat.) SÄCHSISCHER LANDTAG / Dresden KUPFERSTICH / Leipziger Börse
NEUE SÄCHSISCHE GALERIE / Chemitz KUNSTVEREIN SYKE / Syke KUNSTZENTRUM BROTFABRIK GALERIE / Berlin 30. LEIPZIGER GRAFIK BÖRSE / Leipzig: „Spiel mit dem Feuer“ (Kat.)
KOOPERATION EXPERIMENTALFILM / Neue Musik 4. INTERNATIONALES BILDHAUERSYMPOSION / Zwickau GALERIE AM DOMHOF / Robert-Schumann-Jahr (Kat.) GALERIE GaDeWe / Bremen STÄDTISCHE GALERIE / Bremen: „14 Arten den Regen zu beschreiben“ grafische Installation zu Musik von Hanns Eisler ALPIRSBACHER GALERIE / Alpirsbach (Zeichnung)
Kooperation mit dem Komponisten Joachim Heintz
Foundation pro Artibus / Finnland Städtische Kunstsammlung Neue Sächsische Galerie / Chemnitz Grafiksammlung Hohenossig / Leipzig |
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Eun Jung Kim |
Radierwerkstatt | |
Eun Jung lebte 25 Jahre in Südkorea, zunächst in einem kleinen Ort, später in Seoul. Die Erinnerung an ihre Jugend vereint Gegensätze: Sie wohnte nahe der Küste und zugleich nahe der an den Bergen. Dann die Zäsur, Europa, der andere Kulturraum. Auch das Salzauer Projekt wird von der Gegensätzlichkeit geprägt sein: Eun Jung Kim wird den mehrwöchigen Aufenthalt dazu nutzen, den Gegensätzen zwischen städtischer und ländlicher Umwelt künstlerisch nachzuspüren. Der urbanen Struktur Bremens, der Stadt, in der Eun Jung Kim lebt und arbeiten, tritt kontrastreich das ländlich und abgeschieden gelegene Salzau entgegen. Eun Jung Kim ist die erste von insgesamt sechs Künstlerinnen und Künstlern im Jahr 2010, die von einer Fach-Jury ausgewählt wurde und im Rahmen eines mehrwöchigen Künstleraufenthaltes in der Salzauer Druckwerkstatt arbeitete. Parallel hierzu zeigte Eun Jung Kim in der Ausstellung "Prisma" eine Auswahl Arbeiten vorangehender Arbeitsphasen in der Galerie im Torhaus. Künstlerische Ausbildung 1997 – Studium der Freien Kunst an der Sang-Myung Universität für Künste 2001 in Seoul, Südkorea 2002 – Studium der Freien Kunst an der Hochschule für Künste in Bremen 2008 bei Prof. Peter W. Schaefer 2008 Meisterschule bei Prof. Peter W. Schaefer Einzelausstellung 2009 Atelierhof, Bremen 2008 „Schwebe im Selbst“, Galerie Herold, Bremen 2005 Paradiso, Bremen Gruppenausstellung 2009 „Natur-Mensch“, Nationalpark Harz, Sankt Andreasberg „Tod-Rot, Grün, Rost-Braun, Gelb, Kohlraben-schwarz“, Theatergalerie, Bremen „sed roq“ Städtische Galerie, Bremen 2008 „Odalisken und andere Geschöpfe“, Volksbank eG Westerhauderfehn „Reiz und Flut“, Förderpreis für Bildende Kunst des Kunstverein Achim Diplomausstellung, Galerie in der Dechanatstrasse, Bremen 2007 "Madonna", Stephanie Kirche, Bremen "1001 Nacht - Radierung", Übersee Museum, Bremen "Die Phantasie an die Macht", Galerie in der Dechanatstraße, Bremen 2006 Galerie des Westens, Bremen 2004 „Toten Insel“ Galerie in der Dechanatstraße 2001 Jong-No Galerie, Seoul, Südkorea "Die Zukunft", Dong-Duk Art Gallery, Seoul, Südkorea Auszeichnungen 2009 Imke Folkerts Preis, Greetsiel |
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Patrick Fauck |
Radierwerkstatt | |
Bei Patrick Fauck ist die Druckwerkstatt kein Ort reibungsloser Produktion, sondern ein Experimentierraum, ein Labor der Bilder. Das druckbare Bild entsteht auf der polierten Metallplatte durch Verletzungen des Metalls oder der es vor der Säure schützenden Asphaltschicht. Diese Verletzungen werden mit verschiedenen Werkzeugen herbeigeführt, bisweilen im experimentellen Umgang den Zufall mit einbeziehend, teils als eine Art aufrauen oder glätten, teils als ein eingraben von Vertiefungen. Diese Prozesse bestimmen die spezifischen Ausdrucksqualitäten der Linien.
Auch Patrick Fauck nutzt druckgrafische Techniken auf höchst ungewöhnliche Weise. Dem Betrachter fällt es oft nicht leicht, die der Druckgrafik traditionell immanenten Charakteristika in den Arbeiten Faucks wiederzufinden, aber gerade dieses Verwirrspiel bereitet großes Vergnügen, schafft seltene Stimmigkeiten und macht das individuelle Erleben schon seitens der Drucktechnik interessant.
Patrick Fauck zeigt, dass es nicht d i e Technik der Radierung gibt. Was es gibt, sind bestimmte Grundprinzipien. Alles darauf Aufbauende muss immer wieder neu entwickelt und gedacht werden. So auch Fauck.
Darüber hinaus fällt auf, dass Patrick Fauck ein leidenschaftlicher Sammler alltäglicher Materialien ist; Materialien, die als Bestandteil der Druckstöcke zu künstlerischer Wertschätzung gelangen. Oft gesehenes reproduziert sich durch seine ihm eigene Formensprache und tritt so auf ungewöhnliche, teilweise bizarre Art und Weise wieder in Erscheinung. Den Grafiken haftet eine eigenartige Klarheit, ja Ursprünglichkeit an, die ihre kraftvolle Ausstrahlung aus dem Wechselspiel zwischen Vergehendem und kreativem Schaffen gewinnt. Neue inhaltliche Zusammenhänge entstehen, die den Betrachter zu aufmerksamer Betrachtung einladen.
Parallel zu seinem Aufenthalt in der Radierwerkstatt zeigt Patrick Fauck ausgewählte Arbeiten vorangehender Schaffensphasen in der Galerie im Torhaus des Landeskulturzentrum Salzau.
Während seines Aufenthaltes bot er mit der Ausstellung „variatio delectat” Besuchern des Landeskulturzentrum Salzau die Möglichkeit, eine besonddere Auswahl vorangehender Arbeiten zu entdecken.
Biographie
1970 im Saarland geboren.
1992-96 Studium an der Fachhochschule für Gestaltung Mannheim Studiengang Grafik-Design, Abschluß: Diplom-Designer (FH)
1996-2006 Studium an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Studiengang Kunstgeschichte und Philosophie, Abschluß: Magister Artium (M. A.)
2006 – 2008 Aufbaustudium an der Burg Giebichenstein/Halle Fachrichtung: Freie Grafik bei Prof. Thomas Rug
Seit SS 2008 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Klasse Prof. Annette Schröter
Lebt und arbeitet in Leipzig
Auszeichnungen2002 „Mention Spéciale“ (beim 7. Salon International d`Art Plastiques (CEPAL, Thionville)) 2001 Prix du Ministère de la Jeunesse (beim 16. Salon de Printemps; Letzebuerger Artisten Center, Luxemburg) 1998 2. Preis der Stadt Kirn (Grafik) 1996 Preis der Stadt Mannheim (beim Förderpreis des Künstlerbundes Rhein-Neckar: „Jugend gestaltet“ 1996)
Stipendien2009 Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Salzwedel (Sachsen-Anhalt) 2008 Arbeitsstipendium der Denkmalschmiede Höfgen, Studios International (Kaditzsch; Sachsen) Schloßbergstipendium des Böblinger Kunstvereins (Baden-Württemberg) 2007 Grafikstipendium der Aldegrever-Gesellschaft (Druckwerkstatt Kätelhön/am Möhnesee, NRW) 2005 Stipendium Künstlerbahnhof Ebernburg (Rheinland-Pfalz) 2004 Stipendium Künstlerhaus Lauenburg/Elbe (Schleswig-Holstein) 2002/03 Erasmusstipendium für Gent (Ostflandern, Belgien) 2001 Stipendium Werkstatt Plettenberg (NRW)
Arbeiten in öffentlichem Besitz
- Regierungspräsidium Karlsruhe -Rhein-Neckar-Kreis (Heidelberg) -Stadt Plettenberg (Sauerland) -Stadt Lauenburg/Elbe -Kultusministerium des Landes Schleswig-Holstein -Kunstsammlung des Künstlerbahnhofs Ebernburg -Sammlung der Städtischen Galerie Böblingen
Ausstellungsbeteiligungen 2009 International Print Triennial - Krakow 2009 „Ereignis Druckgrafik“, internationale Druckgrafikausstellung, Leipzig 2008-Neue Sächsische Galerie Chemnitz (100 Sächsische Grafiken) -Galerie Irrgang, Leipzig -Kuboshow, Herne (NRW) -15. Deutsche Internationale Grafik-Triennale Frechen (NRW) -Städtische Galerie Wollhalle, Güstrow -Ratssaal der Stadt Plettenberg/NRW(Einzelausstellung) -Künstlerhaus Hamburg-Bergedorf
Seit 1993 Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. |
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Matthias Schhroller |
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Gastkünstler in Druckwerkstatt
Über die Jahre hinweg haben sich bei dem Künstler Matthias Schroller thematisch zwei unterschiedliche Sujets im Oeuvre des in Dresden lebenden Künstlers herausgebildet: Die landschaftlichen Blätter, die sich von den im Freien entstandenen Tuschpinselzeichnungen herleiten und die eine gewisse Spontaneität aufweisen. Sowie als zweite Gruppe die stark von der Architektur inspirierten Arbeiten, in denen Martin Schroller sehr bewusst mit der Fläche und dem Licht im bildparallelen Raum arbeitet. Charakteristisch ist nicht nur ihre tektonische Auffassung, sondern auch ihre Motivauswahl mit typischen Architekturelementen, Fenstern oder Fassadeausschnitten.
Matthias Schroller (Jahrgang 1963) ist der Überzeugung, dass künstlerische Prozesse nicht steuerbar sind, ihre Ergebnisse nicht vorhersehbar und planbar. Das Eigentliche, so Schroller, wird nicht getan, sondern entsteht beim Tun.
In der Ausstellung in der Galerie im Torhaus, die eine Auswahl vorangehender Arbeiten von Matthias Schroller zeigte, konnte der Besucher sich ein Bild von dieser künstlerische Position machen. Die Ausstellung war vom 17.9. bis 11.10.2009 geöffnet.
Biographie
Preise |
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Anja Tchepets |
Radierwerkstatt | |
Mit dem Begriff „HOMEZONE“ sieht die Künstlerin die sehr unterschiedliche und komplexe Ästhetik transurbaner städtischer Kulturen zum Ausdruck kommen, mit denen sie sich über die letzten Jahre beschäftigt hat. Dabei richtete sich ihr Blick insbesondere auf Menschen in St. Petersburg (Leningrad), wo sie geboren und aufgewachsen ist, und New York City, einem ihrer jetzigen Wohnorte, und deren Umgebung.
In NEW YORK nunmehr zog die Künstlerin die Kultur der innerstädtischen Ghettos an. Diese an ihren Stadtteil grenzenden Gegenden haben für sie etwas merkwürdig Vertrautes, das sie an Petersburg erinnert. Hier findet sie beim Durchstreifen der Strasse ihre Motive: die Homeboys der Hip Hop Kultur. Ausgehend von ersten Studien entstand daraus eine Serie von Portraits Jugendlicher, die den armen Bezirken amerikanischer Großstädte, aus Sozialwohnungsblocks oder besetzten Häusern entstammen.
In SALZAU hat Anja Tchepets die Arbeit an den Homeboyz-Portraits fortgesetzt und in zum Teil großformatige Druckgrafiken übersetzt.
Künstlerbiographie 1970 in Leningrad (St.Petersburg) geboren, kam mit 11 Jahren auf das Kunstgymnasium Leningrad, wo sie 7 Jahre Kunst studierte. Nach dem Abschluss zog sie nach Montreal, wo sie ein Grafik-Design-Studium am Dawson College mit Diplom abschloss, anschließend absolvierte sie an der Kunsthochschule Weissensee in Berlin ein Diplomstudium Illustration und Kommunikation. 1998 zog sie nach New York, wo sie vier Jahre als Grafikerin und Illustratorin arbeitete, bevor sie zurück nach Berlin ging, um an der Kunsthochschule Weissensee das Aufbaustudium Interdisziplinäres Gestalten mit einem weiteren Diplom abzuschließen. Anja Tchepets lebt und arbeitet in Berlin und New York.
Preisstipendien 2009 Projektstipendium im Studios International Denkmalschmiede Höfgen, Deutschland 2008 Jurorpreis bei der Ausstellung "Small Works", New York, USA 2007 Projektstipendium im Künstlerhaus Lukas Ahrenshoop mit dem multimedialen Buchprojekt "Apfel, Huhn & Puschkin", Ahrenshoop, Deutschland 2006 Arbeits- und Reisestipendium mit dem multimedialen Projekt "Winter Tales", Lulea Winter Biennale, Schweden 2002 Stipendium "Berliner Programm zur Förderung der Chancegleichheit für Frauen in Forschung und Lehre", Berlin, Deutschland 2001 Mart-Stam-Förderpreis, Berlin, Deutschland 1998 "Projetto Libro", 3.Preis beim Kinderbuchwettbewerb, Padova, Italien 1998 1.Preis beim Buchwettbewerb der ABC Bank, Berlin, Deutschland 1997 "Projetto Libro", 1. Preis beim Kinderbuchwettbewerb, Padova, Italien
Ausstellungen (Auswahl) 01/2009 Gruppenausstellung "Manez", St.Petersburg, Russland 10/2008 Gruppenausstellung "Paintings from St.Petersburg", Bridget McDonnell Gallery, Australien 07/2008 "Russische Variationen", Gruppenausstellung, Stiftung Landdrostei, Pinneberg, Deutschland 07/2008 "Neue Subjektive Malerei",Gruppenausstellung in Galerie "Stella A" , Berlin, Deutschland 04/2008 "Weissensee 8", Gruppenausstellung in Galerie "Stella A" , Berlin, Deutschland 03/ 2008 "Homezone", Gruppenausstellung in Studiogalerie, Kaditz, Deutschland 02/2008 "Small Works", Gruppenausstellung in "80 Washington Square Galleries", New York, USA 02/2008 "Works on Paper" Kunstmesse, London, England 01/2008 Gruppenausstellung "Manez", St.Petersburg, Russland 2007-2008 Vorführungen vom Multimedia-Buchshow zum Buch "Apfel, Huhn & Puschkin" 02/2007 "Small Works", Gruppenausstellung in "80 Washington Square Galleries", New York, USA 03/2006 "Instead of Snow", Gruppenausstellung im Rahmen Lulea Winter Biennale 2006, Schweden 11/2006 "Aus Briefen werden Bilder", Einzelausstellung in Galerie "Sarai", Berlin 06/2005 Gruppenausstellung "John Barkes Recent Aquisitions", London, England 06/2005 Teilnahme an dem Kunstfestival "REmigration" von DRA (Deutsch-Russische Austausch) in St.Petersburg mit dem Multimedia-Buchshow "Grüß den Kanzler schön von mir" 03/2005 Teilnahme an 2.Grafikbiennale, St.Petersburg, Russland 2003-2004 Multimedia-Buchshow "Grüß den Kanzler schön von mir - Briefe und Geschichten aus St.Petersburg" von N. Nikolajewa 05/2004 "Rauchzeichen - St.Petersburger Alltag in Bildern und Briefen", Einzelausstellung im Kaffeehaus Maybach, Berlin 06/2003 "Nadezda", Grafikgruppenausstellung, St.Petersburg, Russia 06/2003 "Interdisziplinierte Räume", Gruppenausstellung im Brecht-Haus-Weissensee, Berlin 06/2002 "Mart Stam Preisträger", Ausstellung im Stilwerk, Berlin 06/2002 Gruppenausstellung "Orion & more: Books by Artists", New House Center for Contemporary Art, Staten Island, USA 03/2002 1.Biennale der grafischen Kunst, St.Petersburg, Russland
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Susanne Walter |
Radierwerkstatt | |
Susanne Walter gab dem Besucher des Landeskulturzentrums die Möglichkeit, einen unmittelbaren Einblick in den Entstehungsprozess ihres aktuellen Projektarbeit "Salzau, 4 Wochen Ortsaufnahme" zu erhalten. Während ihres vierwöchigen Aufenthalts in Salzau machte die Künstlerin zunächst zeichnerische und auch direkte Ab- und Aufnahmen von Örtlichkeiten, Dingen und Gegebenheiten. Hierbei war sie einen Teil der Zeit mit der Spurensicherung als Aktion im öffentlichen Raum für die Menschen in Salzau präsent. Susanne Walter verfolgte dabei das Prinzip, existierende Dinge näher zu betrachten und diese neu zu inszenieren. "Ich schaffe keine neuen Bilder, ich mache sichtbar, was vorhanden ist. Was sichtbar ist, wird transformiert", so die Künstlerin. Spuren, die unbewusst oder auch durch Naturprozesse hinterlassen worden sind, werden zum künstlerischen Konzept und sind zugleich Ausgangspunkt für die druckgrafischen Arbeiten. Die gesicherten Spuren in Form von Grafiken und Druckgrafiken wurden sukzessive in die Ausstellung in der "Galerie im Torhaus" eingebunden, so dass sich bis zum Ende des Aufenthaltes der Galerieraum füllte und sich ein "work in progress" manifestiert hat. Susanne Walter betont dabei, dass es ihr nicht um den "perfekten Druck" geht. Vielmehr richtet sich ihre Aufmerksamkeit auf die freie Grafik, auf die Vielfalt der Dimensionen. Dabei sind es feine Linien, die ihre druckgrafischen Arbeiten kennzeichnen und den Werken eine sehr subtile Ausdruckskraft verleihen. |
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Homayon Aatifi |
Radierwerkstatt | |
Homayon Aatifi
Der in Bielefeld lebende und arbeitende Künstler Aatifi, erster Stipendiat des Landeskulturzentrums in 2009, zeigte überwiegend Aquatinta-Reservage-Drucke. Sie sind während seines letzten Stipendiums beim 18. Sächsischen Druckgrafik-Symposion im August 2008 entstanden, ergänzt mit ersten Drucken aus der Salzauer Werkstatt, in der er seit Anfang April die 1,10 mal 1,60 Meter große Radierpresse nutzt. Die Einzeldrucke erhalten dank spezieller Ätztechnik, dynamischer Linienführung und leuchtenden Farben eine starke räumliche Tiefe und eine kraftvolle Lebendigkeit. |
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Guy Saggee |
Radierwerkstatt | |
Guy Saggee
Ausgehend von der literarischen Vorlage "Moby Dicks" und der biblischen Figur Jonas, hat Guy Saggee den Künstleraufenthalt dazu genutzt, diese Vorlagen ins Grafische zu übersetzen. Dabei konzentriert sich seine künstlerische Umsetzung in Salzau gezielt Salzau auf das Drucken in der Radierwerkstatt. Das Entwickeln ganz eigener neuer Schriftzeichen prägt viele seiner Arbeiten. Guy Saggee verbindet auf diese Weise inhaltliche Ebenen ganz unterschiedlicher Art: Neben dem geschriebenen Text koexistiert die mit den einzelnen Schriftzeichen veranschaulichte Thematik. Was sich dem Betrachter auf den ersten Blick dekorativ verspielt darstellen mag, weist auf den zweiten Blick eine ernsthafte, zuweilen komplexe Hintergründigkeit auf. Guy Saggee ist Absolvent der Bezalel Akademie in Jerusalem und der MFA in New York. Er ist tätig als Illustrator und Gestalter für Zeitschriften, Bücher und Konzertplakate, Kunst-Direktor und Trickzeichner für diverse Netzanimationsreihen. Überdies arbeitet er als Lektor an der Bezalel Akademie (Jerusalem) und an der Neri Bloomfield Akademie (Haifa). Er ist Gründer von " Shual", ein Studio für Entwurf und Animation. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.shual.com |
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Hedya Klein und Heimo Wallner |
Radier- und Lithowerkstatt | |
Hedya Klein und Heimo Wallner
Hedya Klein verwandte bei ihren Arbeiten unterschiedliche Medien, wie Installation, Fotografie, Zeichnung und Druck. In ihrer juengsten Serie von Zeichnungen bezog sie sich auf Naturstudien von Pflanzen, Samenkapseln, Insekten etc. - Fundstücke vom Wegrand die weitergeführt wurden, reduziert und abstrahiert, bis sie als eigentümliche, informationsfreie Objekte einer spröden Schönheit eine 2. Existenz annahmen. Heimo Wallners Drucke bestechen prinzipiell durch die Direktheit der Sujets. Fast ausschließlich stehen mit relativ groben Strichen gestaltete Figuren im Mittelpunkt, so auch in der Salzauer Arbeitsphase. Es sind ProtagonistInnen von manchmal durchaus derben, vulgären und gewaltsamen Schwänken. Bei flüchtiger Betrachtung mag der Eindruck entstehen, dass es sich vorwiegend um männliche Figuren handeln würde, denn die Köpfe sind unisex gestaltet, doch, „nur weil sie keine langen Haare haben, darf man sich nicht täuschen lassen, es gibt reichlich Frauen“, so die Entgegnung Wallners. „Ich suchte nach Kürzeln, damit ich schneller zeichnen kann. Es sind dem Comic verwandte Figuren, obwohl ich mit Comics nichts zu tun habe.“ |
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Lucia Schoop |
Radierwerkstatt | |
Lucia Schoop
Das Leben in der Natur, der zeitweilige Aufenthalt möglichst fern der Zivilisation inmitten von überwältigender Schönheit und scheinbar unberührter und intakter Landstriche war schon immer ein ambivalentes Sehnsuchtsziel der Menschen. Ist es möglich, an der Sehnsucht nach unberührter Natur in einer von Mobilität und Migration geprägten Welt festzuhalten, den ursprünglichen Zustand oder Stillstand zu erhalten oder gar ihn wieder herzustellen? Bei einem Aufenthalt im Grand Canyon/ USA fiel der Künstlerin auf, dass dort intensiv versucht wird, Pflanzen wieder zu eliminieren, die von Einwanderern mitgebracht wurden und sich dort seither angesiedelt haben. Diese Pflanzen werden als Aliens oder Non-native-Species bezeichnet, in Aktionen aufgespürt und möglichst ausgemerzt. Welche Stellung nimmt der Mensch, der Einwanderer in diesem Zusammenhang ein? Gehört der Mensch nicht auch in das paradiesische System, in dem – wiederholt mit Unterstützung staatlicher Beschlüsse – Landstriche mit ihren Pflanzen und Tieren in ihren intakten Ursprungs-Zustand zurückversetzt werden. In ihrem Projekt „Lost paradise“ waren diese ambivalenten Aktionen und die sich daraus resultierenden Fragestellungen Ausgangspunkt für Lucia Schoop. Dabei standen jene Pflanzen im Zentrum ihrer künstlerischen Aufmerksamkeit, die in den Staaten als Aliens auf den Index gesetzt worden sind. Auf den zumeist großformatigen Holzschnitten lösen sich vegetabile Strukturen aus dem Formgefüge heraus. Ausschnitthafte Pflanzendarstellungen wie Blütenstände, Blätter oder Astwerke – die Liniengefüge verwandeln sich zu körperhaft in der Fläche erscheinenden Naturgegenständen, die trotz ihrer starken Abstraktion ihre „Natürlichkeit“ nicht verloren haben. Ihrer Artenvielfalt nach sind sie bis auf wenige Ausnahmen botanisch exakt bestimmbar und sind dennoch nur selten als realistisch-anschauliche Schilderungen von Natur gemeint. Dadurch, dass Lucia Schoop gerne auch mit Transparentpapier arbeitet, welches sie auf die letzte Druckversion legt, erhalten ihre druckgrafischen Arbeiten eine zusätzliche Tiefenwirkung und einen außergewöhnlichen Reiz. Zur Künstlerin 1952 geboren in Kleve 2002 Mitglied im BBK MV 1996- Studium der Kunst und Kunstgeschichte an der Universität Hamburg 2006 und am Caspar-David-Friedrich-Institut der Universität Greifswald 1998 3. Brandenburger Kulturpreis 2001 Stipendium der Bundesakademie für Bildung, Wolfenbüttel 2004 Stipendium der Aldegrever-Gesellschaft, Münster 2006 2. Preis Norddeutscher Grafikbienale 1. Preis Neue Kunst hat Freunde, Neues Kunsthaus Ahrenshoop 2007 Stipendium für Arbeitsaufenthalt im Neuen Kunsthaus Ahrenshoop Stipendium für Arbeitsaufenthalt in Kaliningrad, gefördert durch die Zeit-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und das Land Mecklenburg-Vorpommern 2007- Atelierstipendium Trittauer Wassermühle, Kulturstiftung Stormann 2010 lebt und arbeitet in Greifswald und Trittau Einzelausstellungen (Auswahl) 1999 Rechnung Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst, Schwerin 2002 Leserinnerungen Schloss Griebenow, Griebenow 2006 Greifengalerie, Greifswald Gruppenausstellungen (Auswahl) 2001 Einzelgänger, Kornspeicher der Herzog-August-Bibliothek, Wolfenbüttel (Kat.) 2002 Nebelleben, Neues Kunsthaus Ahrenshoop Galerie Pankow, Berlin (Kat.) Büchersendung I., Galerie des Max-Planck-Institutes, Greifswald 2003 Das kleine Format, Galerie Urpresse, Schwerin 2004 Liebe Krankheit, Schmerz, Theater Vorpommern, Greifswald und Stralsund Büchersendung II, Ausstellungsraum auf der Lyss, Basel Geschichten in Landschaften, Berlin und Deutsch-Russisches-Haus, Kaliningrad 2005 Meer, Strand und Himmel, 15. Landesweite Kunstschau des Künstlerbundes Mecklenburg und Vorpommern im BBK, Schloss Plüschow und Museum Stade (Kat.) Holzschnitt Heute, Kunstforum, Ludwigsburg (Kat.) Ankauf Museum Spendhaus, Reutlingen 2006 Kopf - Portrait, 16. Landesweite Kunstschau, Schwerin und Lüneburg (Kat.) Büchersendung III, Thorn, Polen Begegnung, Galerie Kunst - Quartier, Osnabrück 2007 Große Kunstausstellung NRW, Düsseldorf(Kat.) Landschaft, 17. Landesweite Kunstschau Mecklenburg-Vorpommern Kunsthalle Rostock und Galerie Rose Hamburg (Kat.) 2008 Große Kunstausstellung NRW, Düsseldorf (Kat.) |
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Nermine el Ansari |
Lithowerkstatt | |
Nermine el Ansari
Ihren Aufenthalt in der Lithographie-Werkstatt wird Nermine el Ansari dazu nutzen, gezielt sich ihren künstlerischen Recherchen zuzuwenden, die dazu dienen, eine Ausstellungsprojekt im kommenden Frühjahr in Cairo vorzubereiten. Im Zentrum ihres Interesses steht dabei der Mensch und sein Erscheinungsbild. Nermine el Ansari lebt und arbeitet in Kairo. Sie erhielt ihr Diplom 1998 an der "Fine art school" in Versaille. Nach einem Stipendium im Jahr 2001 für das "Instituto Superior de Arte" in Havanna, gratuierte sie 2002 an der Ecole Superirure des Beaux Arts in Paris im Bereich Multimedia. Nermine el Ansaris Arbeiten reichen von der Malerei und Grafik bis zur Animation und Performance. Biographie *1975 in Suresnes, Frankreich, lebt und arbeitet in Kairo 1998 Diplom an der »Beaux Arts de Versailles«, Frankreich 2002 Diplom an der »Ecole Nationale Supérieure des Beaux Arts de Paris«, Frankreich 2001 Stipendium für die “Havana Fine Art School”, I. S. A. (Instituto Superiore de Arte) Ausstellungen (Auswahl) 2001 »Bodies«, African Museum, Havana 2003 »Horizon«, Zico House, Beirut 2004 »Ghost City«, Espace Karim Francis, Kairo 2005 art symposium in Hualien City, Taiwan 2006 piece of art - peace of art, Kulturwochen Nahost in Kiel 2007 Occidentalism: Contemporary Artists From Egypt, Hotel Suisse, Kairo 2008 Cairoscape, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Berlin |
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Nicolai Estis |
Lithowerkstatt | |
Nicolai Estis - Arbeitsaufenthalt in Salzauer Druckwerkstatt, 5. Mai bis 5. Juni 2008
Der Arbeitsaufenthalt von Nicolai Estis wurde begleitet von einer Ausstellung mit einer Auswahl seiner Werke in der Galerie im Torhaus. Nicolai Estis wurde 1937 in Moskau geboren, absolvierte 1958 sein Kunsthochschulstudium in Moskau. Seit 1960 arbeitet er als freier Künstler. Über 70 Einzelausstellungen in Russland, Deutschland und anderen Ländern weltweit, 12 verschiedene Stipendien und Preisen zeugen von der Qualität seiner künstlerischen Arbeit. Ein Stipendium der Landdrostei Pinneberg von 1996-98 führte ihn nach Pinneberg, wo er noch heute lebt und arbeitet. Arbeiten von Nicolai Estis befinden sich in Privatsammlungen und Museen vieler Länder der Welt, u. a. in der Staatlichen Tret'jakov-Galerie und im Puschkin-Museum für Darstellende Kunst in Moskau. |
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Slava Shevelenko und Marta Volkowa |
Radier- und Lithowerkstatt | |
Slava Shevelenko und Marta Volkowa
Marta Volkova (geb. 1955 in St. Petersburg) und Slava Shevelenko (geb. 1953 in St. Petersburg) arbeiten sowohl als Künstlerpaar als auch einzeln. Marta Volkova und Slava Shevelenko nahmen in den achtziger Jahren an der Ausstellung "Gesellschaft für Experimentelle Kunst" in St. Petersburg teil. Die Ausstellungen dieser Gruppe waren damals eine Alternative zur offiziellen Sowjet-Kunst. Sie zogen viel Publikum an und galten als Höhepunkt des kulturellen Lebens. 1988 bis 1991 teilte Slava Shevelenko sich mit Marta Volkowa ein gemeinsames Atelier im berühmtern Haus Nr. 10 der Straße Puschkinskaja. Dieses Gebäude war damals neues Zentrum künstlerischer Tätigkeiten in St. Petersburg. 1991 siedelten die beiden in die Niederlande über. 1994 erhielt der Künstler ein Stipendium im Atelierhaus Worpswede; die Künstlerin erhielt im selben Jahr ein Stipendium (Fonds voor Beeledende Kunsten, Vormgeving en Bouwkunst) in den Niederlanden. Seit zehn Jahren leben und arbeiten sie in den Niederlanden, zurzeit in Maastricht. Ausstellungen (Auswahl) 2008 Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt Gallery Stevens, Maastricht (Marta Volkova). 2007 Gesellschaft der Freunde junger Kunst Baden-Baden Steinrötter Gallery, Münster 2006 Art Space North, Hamburg Post & Garcia Gallery, Maastricht 2005 The State Museum of Urban Sculpture, St. Petersburg 2004 Steinrötter Gallery, Münster 2002 Art Agents Gallery, Hamburg 2001 Art Centre Hof 88, Almelo. 2000 Angelika Kallenbach Gallery, Bonn 1999 Steinrötter Gallery, Münster 1998 Kunstfabrik, Potsdam. Werdermann Art Gallery, Hamburg 1997 Museum Panorama Mesdag, Den Haag 1995 Werdermann Art Gallery, Hamburg Art Centre Markt 17, Enschede 1990 Werdermann Art Gallery, Hamburg Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite www.martaslava.com |
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